Veranstaltungsdetails
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Deutsch-jüdische und israelische Literatur

Ein Gespräch zwischen Dr. h.c. Michael Krüger und Prof. Dr. Jakob Hessing

Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur.
In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte.
Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet.
Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel.
Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Dr. h.c. Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Prof. Dr. Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.

Dozent:innen

Portrait Jakob Hessing

Prof. Dr. Jakob Hessing

Prof. Dr. Jakob Hessing wurde 1944 im Versteck bei einem polnischen Bauern geboren, wuchs in Berlin auf und emigrierte 1964 nach Israel. Bis zu seiner Emeritierung 2012 war er Professor und Leiter der Germanistischen Abteilung an der Hebräischen Universität Jerusalem. Durch Romane, Essays, Übersetzungen aus dem Hebräischen und Zeitungsbeiträge ist er einer größeren Leserschaft bekannt.

Termine zu diesem Kurs
Datum Uhrzeit Ort
Datum:
Mo., 12.10.2026
Uhrzeit:
19:30 - 21:00 Uhr
Wo:
Virtueller Klassenraum